Die Barcamp-Methode

"Wissen ist Erfahrung – alles andere einfach nur Information."

Albert Einstein

Was sind Barcamps eigentlich?

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Barcamps sind eine spezielle Form der Grossgruppenmoderation. 
Sie haben Ähnlichkeit mit dem sogenannten Open Space, sind aber weniger formell.

Das Barcamp besteht aus Vorträgen und Diskussionsrunden, sogenannten Sessions, die durch die Teilnehmer selbst koordiniert werden. Die Teilnehmer werben dabei für eigene Themen und gestalten entsprechende Arbeitsgruppen, in denen mögliche Projekte erarbeitet oder Wissen und Erfahrungen ausgetauscht werden. 

Die Ergebnisse werden am Schluss gesammelt und (intern) möglichst breit vervielfältigt. Diese Sessions können als Impuls für zukünftige Arbeitsgruppen dienen

So lauten die 6 goldenen Barcamp-Regeln:

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1. Augenhöhe

Während des Camps gilt das "Hamburger 'Sie' " oder ein "temporäres 'Du' ". Das "Hamburger 'Sie' " wurde von Hamburger Kaufleuten erfolgreich in alle Welt getragen und besteht aus der Verwendung des Vornahmens bei gleichzeitigem Siezen. Es schafft Vertrautheit bei gleichzeitigem respektvollem Miteinander.

2. Aktive Teilnahme
Es geht um Diskussion, Austausch und Wissenstransfer. Die Sessions sind so spannend, wie die Teilnehmenden sie gestalten!

3. Initiative wagen
Auch unreife Ideen, Konzepte und Gedankenanstöße können andere begeistern und als Impulsgeber dienen!

4. Flexibilität oder Zwei-Füße-Regel
Wenn Teilnehmende das Gefühl haben zu irgendeinem Zeitpunkt in einer anderen Session oder direktem Gespräch einen besseren Input erhalten oder geben können ist der Wechsel jederzeit möglich und gewünscht!

5. Mitmachen
Jeder Teilnehmer trägt zum Erfolg des Barcamps bei. In der Szene gilt bisweilen sogar, dass jeder Neuling eine Session einbringen sollte, um vom Start weg wertvollen Input zu erhalten oder zu geben.

6. Alle sprechen darüber
Ein Barcamp lebt von Kommunikation. Also sollten alle (intern) darüber sprechen, berichten und an den dort entstandenen Ideen weiter arbeiten.

Modernes Wissensmanagement in attraktivem Gewand!

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"Wenn wir wüssten, was wir wissen, wären wir klüger." 


Mit einem Barcamp

  • binden Sie gezielt interne Wissensträgern ein
  • reagieren Sie innerhalb kürzester Zeit auf aktuelle Entwicklungen
  • nutzen Sie einen hervorragenden Katalysator im Innovationsmanagement
  • aktivieren Sie Wissen, Erfahrung und Flexibilität Ihrer Mitarbeiter
  • fördern Sie das Selbstlernen und die Eigenverantwortung Ihrer Mitarbeiter hinsichtlich eigener Lernprozesse
  • optimieren Sie Prozesse aus Sicht der Teilnehmenden heraus und nicht top-down!


Ein festgelegter organisatorischer und thematischer Rahmen ermöglicht einen intensiven, internen Austausch Ihrer Teilnehmer*innen. Aktuelle Fragestellen und Herausforderungen, die für die Teilnehmer relevant sind, werden im Forum gepitcht, Ideen und Projekte sichtbar gemacht.

In intensiven Workshops können alle Teilnehmer auf das Erfahrungswissen  aller thematisch interessierten Kollegen zugreifen und neuartige Fragestellungen fachlich diskutieren.

Stets ein hochaktuelles Programm!

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Barcamps sind Austauschplattformen bei denen Wissen geteilt, Fragen gestellt und Themen gemeinsam erarbeitet werden können.

Das Rahmenthema wird durch die Organisatoren gesetzt. Die Inhalte der Sessions werden auf Barcamps traditionell erst am Tag des Geschehens geplant. Die Teilnehmer entscheiden, welche Sessions stattfinden und welche für sie die höchste Relevanz haben.

Eine Session muss nicht lange im Voraus geplant und vorbereitet sein, kann sogar ganz spontan entstehen. Dennoch ist es durchaus üblich, sich schon vorher Gedanken zu machen. 

Konferenz vs. Barcamp

Stellen Sie als Teilnehmer*in einer Konferenz auch häufig fest, dass die interessantesten Gespräche und Impulse in den Pausen stattgefunden haben? 
Mit Personen, die ihre Erfahrungen mit Ihnen teilten 
oder Ihren Berichten angeregt lauschten? 
Hier setzt das Format Barcamp an!

Aus Sicht der Veranstaltungsplaner ergeben sich spannende Unterschiede.

Klassische Konferenz

Die Vorlaufzeit der Programmplanung ist hoch und die Zeit zum Netzwerken gering. 


  • Die Verpflichtung passender Referenten ist zeitaufwändig, rechercheintensiv und kostspielig.
  • Ausgewiesene Experten geben vorgefertigte Wissensbausteine an ein konsumierendes Publikum.
  • Die Anwendbarkeit in der eigenen Firma wird häufig zu Recht bezweifelt. 
  • Wenig Möglichkeiten sich regelmäßig zu durchmischen, alle befinden sich dauerhaft im Plenum ode